Aruba, Bonaire und Curaçao – Inselhüpfen in der Niederländischen Karibik
Ein Tipp von Patrick Mirbach, Operations & Catalogue Manager Karibik
Curaçao – Holland in der Karibik
Die Niederländische Karibik beeindruckt durch traumhafte Strände, faszinierende Landschaften und eine artenreiche Unterwasserwelt. Fast alle Bewohner sprechen sowohl Niederländisch, Englisch, Spanisch sowie die einheimische Sprache Papiamento.
Von Deutschland aus empfiehlt sich zunächst der Flug mit KLM via Amsterdam nach Aruba. Die kleine Karibikinsel bietet an ihrer Westseite mit dem Palm Beach und dem Eagle Beach 2 der schönsten Strände in der gesamten Karibik.
Ich empfehle für mindestens 2 Tage die Buchung eines Mietwagens um die Insel zu erkunden. Durch weite Kakteenfelder gelangt man zum California Lighthouse an der Nordspitze der Insel, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Insel hat. Von hier aus fährt man entlang der rauhen Ostküste mit beeindruckender Brandung zur Baby Bridge, einer Naturbrücke aus Stein über dem Meer.
Wer abends in Kontakt mit den stets gutgelaunten Insulanern kommen möchte, ist im Mambo Jambo in Oranjestad an der richtigen Adresse. Mit Salsa- und Merenguerythmen kann man hier bei einem „Aruba Ariba“, dem typischen Cocktail den Tag ausklingen lassen.
Mit Insel Air, Tiara Air oder DAE kommt man mit nur 20-minütiger Flugzeit nach Curaçao. Auf keiner anderen Insel in der Karibik ist das niederländische Kolonialerbe so offensichtlich wie hier.
Aruba in der Niederländischen Karibik
Anders als auf Aruba findet man hier eher kleinere, jedoch nicht weniger reizvolle Badebuchten mit viel Privatsphäre. In der Haupstadt Willemstad mit ihren vielen restaurierten und unrestaurierten Kolonialgebäuden findet man eine Vielzahl an Shoppingmöglichkeiten. Nur 15 Gehminuten vom Zentrum entfernt liegt das Avila Hotel, direkt an zwei kleinen Sandbuchten.
Unbedingt besuchen sollte man das Kurá Hulanda Museum, ein privates Museum über die Sklavengeschichte der Insel. Danach lässt es sich im gegenüberliegenden Restaurant „Gouverneur de Rouville“ mit Blick auf die bunte Fassade der Handelskaade exzellent zu Mittag oder Abend essen.
Die letzte Station unseres Inselhüpfens ist die ruhigste der 3 Inseln: Bonaire, besonders für Taucher und Schnorchler ein Paradies. Ein Riff zieht sich einmal um die gesamte Insel und ist maximal 5-15 Meter vom meist steinigen Ufer entfernt. Am besten fährt man mit seinem Auto entlang der Küstenstraße und hält Ausschau nach gelben Steinen mit Aufschriften. Diese markieren die Eingänge zu den besten Tauchspots.
Mein Tipp: Bei einem kühlen „Polar Beer“ auf dem Steg von Karel’s Beach Bar in Kralendijk den Tag ausklingen lassen und mit ein bisschen Glück sieht man in der Dämmerung die Flamingos auf ihrem allabendlichen Heimweg von der Nachbarinsel Curaçao!
Quelle : DERTOUR
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